Forschungsprojekte

Die Responsivität des Deutschen Bundestags zwischen 1980 und 2013

Eine zentrale Einsicht der aktuellen politikwissenschaftlichen Responsivitätsforschung ist, dass nicht alle sozialen Gruppen gleichen Einfluss auf die Politik ausüben, sondern dass vor allem die Meinungen ressourcenstarker Gruppen berücksichtigt werden. Doch die Debatte, ob die Politik responsiv gegenüber den Anliegen aller oder nur gegenüber privilegierten Teilgruppen ist, leidet daran, dass sie sich empirisch fast ausschließlich auf die USA bezieht, womit ungeklärt bleibt, ob ähnliche Responsivitätsmuster auch in parlamentarischen Mehrparteiendemokratien auftreten. Weiterlesen

Der Verlust politischer Gleichheit

Seit Jahren sinkt die Wahlbeteiligung in Deutschland. Doch was steht hinter diesem Trend und was bedeutet er für die Demokratie? In diesem Forschungsprojekt werden diese Fragen beantwortet, indem sowohl im Ländervergleich als auch im Längsschnitt für Deutschland gezeigt wird, dass wachsende soziale Ungleichheit nicht nur die Wahlbeteiligung verringert, sondern auch zunehmend ungleich wird. Weiterlesen

Wahlbeteiligung in Stadtteilen

In den Kommentaren zur Bundestagswahl war die Erleichterung unüberhörbar: Die Wahlbeteiligung war nicht weiter gesunken, sondern sogar leicht gestiegen. Doch wie schon bei vergangenen Wahlen verbergen sich hinter der durchschnittlichen Wahlbeteiligung von 71,5 Prozent große Beteiligungsunterschiede: Es sind vor allem sozial Benachteiligten, die in großer Zahl den Wahlurnen fernbleiben. Weiterlesen